Viele Paare sehen nur die 10 Stunden Anwesenheit am Hochzeitstag, doch das ist nur die Spitze des Eisbergs. Ein Fotograf investiert pro Hochzeit oft 40 bis 60 Arbeitsstunden. Dazu gehören Vorgespräche, die Planung der Logistik, die Anfahrt und vor allem die aufwendige Postproduktion. Nach der Feier müssen tausende Bilder gesichtet, sortiert und individuell farblich optimiert werden. Hinzu kommen hohe Betriebskosten: Profi-Equipment kostet schnell über 15.000 €, Versicherungen, Software-Abos, Steuern und Marketing müssen ebenfalls gedeckt werden. Zudem trägt der Fotograf eine enorme Verantwortung: Es gibt keine zweite Chance für den Kuss oder den Ringtausch. Man bezahlt also für Sicherheit, technisches Know-how und die künstlerische Vision, die über Jahrzehnte hält.